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Aktuelle Informationen

Das Gemeindearchiv Eitorf informiert:

Gemeindearchiv unterstützt die Recherche über Swinging Eitorf bzw. die Condor Show -Band

Erinnern Sie sich noch an die Swinging Eitorf oder an die Condor-Show-Band?

Im März 1963 bildet sich aus den Reihen der Eitorfer Stadtsoldaten ein Fanfarencorps. Geleitet würde das Fanfarencorps von Franz Dresen. Das Fanfarencorps verfügt schnell über ein großes Repertoire an Liedern und so folgten Einladungen von Wim Tölke, Hans Sachs und Robert Lemke.
Aus dem Fanfarencorps wurde im April 1974 die Musikgruppe „Swinging Eitorf“ allerdings wurde aus Swinging Eitorf am 27.09.1984 die Condor-Show Band Eitorf. Die Gründe hierfür sind noch unbekannt.
Nach dem Tod von Franz Dresen löste sich leider die Condor Showband im November 1991 auf.

Erinnern Sie sich noch an Details oder haben Sie Fotos, Amateurfilme, Dokumente, Informationen über die Zeit mit Swinging Eitorf bzw. mit der Condor Show Band. Vielleicht haben Sie selber in den Musikgruppen mitgespielt oder haben Sie die Musik heute noch in den Ohren.
Dann wäre es sehr schön, wenn Sie mit Ihren Dokumenten, Zeitzeugenaussage, Anekdoten und Fotos eine geplante filmische Dokumentation von Herrn Marc Schwellenbach sowie eine im Aufbau befindliche Webseite über Swinging Eitorf entstehen könnte.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit dem Gemeindearchiv. Dieses befindet sich im Dienstgebäude „Auf dem Erlenberg“. Die Öffnungszeiten des Gemeindearchivs sind montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Die Telefon-Nr. lautet 02243/89-213 oder per E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Fotos und Dokument bekommen Sie natürlich zurück. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Abbildung: Foto Marc Schwellenbach - Aufnahme und Verlag Foto Kiese

Waren Sie Schülerin oder Schüler der alten Schule in Harmonie, dann können Sie dem Archiv der Gemeinde Eitorf helfen.

Aus Anlass der Grundsteinlegung für das alte Schulgebäude in Harmonie vor 100 Jahren und dem gleichzeitigen 10 jährigen Bestehen der Tierarztpraxis
Dr. Hümmelchen findet am 26.06.2010 ab 15.00 Uhr ein großes Fest in und um das alte Schulgebäude in Harmonie statt. Dazu sucht das Gemeindearchiv noch Fotos, Klassenfotos, Dokumente und Zeitungsartikel, um ihnen einen umfangreichen und informativen Überblick über die 100 jährige Geschichte des Schulgebäudes zu verschaffen.
Beispielhaft sehen Sie das Foto einer Klasse von 1926, das von Louise Uhlenbusch in Weyerbusch dem Archiv der Gemeinde Eitorf zur Verfügung gestellt wurde.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Gemeindearchiv auf. Dieses befindet sich im Dienstgebäude "Auf dem Erlenberg". Die Öffnungszeiten des Gemeindearchivs sind montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Die Telefon-Nr. lautet 02243/89-213 oder per E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de
Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Fotos und Dokumente bekommen Sie natürlich zurück.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Patricia Fleischhauer
Gemeindearchivarin



150 Jahre Eisenbahnstrecke Köln/Deutz - Eitorf

Abbildung: Foto: - Klaus Strack


Gemeinde sagt Dank für das rege Interesse und die vielfachen Beiträge, die zur Bereicherung der Ausstellung beigetragen haben

Mehr als 1.600 Interessierte besuchten die Ausstellung 150 Jahre Eisenbahnstrecke Deutz - Eitorf. Für das große Interesse und die zahlreichen Informationen, Gespräche, Anregungen und Beiträge gilt es Dank zu sagen.
Dank der Mithilfe vieler konnte die Ausstellung noch mit zahlreichen Fotos, Dokumenten und Requisiten bereichert werden. Auch wurden viele Namenlose auf den Fotos erkannt und können jetzt mit dem jeweiligen Namen für die Nachwelt erhalten werden.
Bedanken möchte sich die Gemeinde hier besonders für die Leihgaben, Beiträge und Schenkungen bei Herrn Matthias Rödder, Herrn Helmut Fürst, Herrn Hans-Peter Kisteneich, Herrn Hermann Josef Ersfeld, Herrn Klaus Strack, Herrn Dr. Ulrich Neißkenwirth, Herrn Hans Deutsch, Hilde und Klaus Schlein, Herrn Michael Lutz ( Windeck), Frau Renate Thewes (Windeck), Herrn Willi Schiefen, Frau Maria Kirschnick, Herrn Peter Krüger, Herrn Dirk Hebborn, Herrn Klaus Waterholter (Troisdorf), Herrn Josef Senft, Herrn Peter Schünemann, Herrn Wolfgang Fuchs, Herrn Bruno Baumann, Herrn Josef Schmitz (Kelters), Herrn Hans-Werner Quadt, Herrn H. W. Rösgen, dem Künstler Micha Apsel, Herrn Günter Günzel, Herrn Rainer Ziewer, Frau Elisabeth Hüsges, Schneller Moden, Herrn Hans-Peter Barrig, Herrn Rainer Ottersbach, Herrn Rudi Ersfeld und dem Museum Alt Windeck.
Dank auch den Mitarbeitern der Biologischen Station für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten, den leckeren Apfelsaft und die vielen Hilfestellungen. Unterstützung durch die Bereitstellung von Stellwänden erhielt die Gemeinde durch die Herren Walter Hövel und Frank Trienenjost (Gemeinschaftsgrundschule Eitorf-Harmonie) sowie die Herren Dietmar Tendler und Bernd Quadt (Berufskolleg Eitorf), für den Hin- und Rücktransport der Stellwände zeichnete der Bauhof der Gemeinde Eitorf verantwortlich.
Aber nicht zuletzt bei den vielen ehrenamtlichen Helfer (viele aus den Reihen des Heimatvereins), die es ermöglichten, dass die Ausstellung vom 18.10.2009 bis 01.11.2009 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein konnte. Sie alle haben nicht nur die Ausstellung beaufsichtigt, sondern auch den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ohne Ihren Einsatz wäre die Durchführung nicht möglich gewesen. Hier besonderer Dank an Frau Hilde Schlein, Herrn Franz-Josef Schmitz und Herrn Hans-Werner Quadt, die viele Stunden für die Ausstellung verwandt haben.
Die Flötengruppe von Frau Lucia Röttig bereicherte mit ihrer gelungenen künstlerischen Darbietung den Eröffnungstag, Frau Sabine Kluth und Frau Hilde Schlein waren unermüdlich für die Bewirtung der Gäste am Eröffnungstag tätig.
Gemeindearchiv Eitorf, Patricia Fleischhauer, Tel. 02243/89213

Ein ehemaliger Zwangsarbeiter zu Besuch in Eitorf
Rückkehr nach 64 Jahren und bewegende Begegnung mit Zeitzeugen


Am 19.05.2009 kam aufgrund einer Einladung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln Herr Alexej Fessenko nach Eitorf. Herr Fessenko und auch seine Enkelin Alla Gontschar hatten ihr Interesse bekundet, ihre Vergangenheit und ihre Familiengeschichte, die in Eitorf begann, noch einmal zu begegnen bzw. ihre Wurzeln zu finden.
Herr Fessenko, seine Enkelin, Frau Marciniak vom NS-Dokumentationszentrum und eine Dolmetscherin trafen am Bahnhof Eitorf auf den Bürgermeister Herrn Dr. Rüdiger Storch, auf Zeitzeugen und Vertreter des Heimatvereines. Herr Dr. Rüdiger Storch begrüßte den Besuch aus der Ukraine recht herzlich und Herr Fessenko sagte, „einen so herzlichen Empfang hätte er 1944 nicht gehabt“, obwohl es ihm unter den damaligen Verhältnissen in Eitorf gut ergangen sei.
Maßgeblich dazu beigetragen haben seine „Meister“ Philipp Rödder und Fritz Steilmann vom Sägewerk Niemann. Aufgrund eines Presseaufrufs und intensiver Recherche konnten nahe Angehörige der Meister ausfindig gemacht werden. So konnten Herr Helmut Rödder, ein Neffe vom Meister Philipp (die Tochter war leider verhindert), und Herr Franz-Josef Schmitt, ein Neffe von Fritz Steilmann, Herrn Fessenko begrüßen. Anhand von alten Fotos konnten viele Erinnerungen geweckt werden. So erinnerte sich Herr Fessenko dankbar daran, dass die besagten Meister ihn vor dem Verhungern bewahrten und ihm so in dieser schrecklichen Zeit das Leben gerettet haben.
Er erinnerte sich z. B. an den Ort Bourauel, an den Namen der Ehefrau von Herrn Rödder, die Maria, die ihn bei sich zu Hause bekochte, ihm Handschuhe strickte und die einen sauberen Haushalt hatte.
Durch die unveränderte Bahnlinie orientierte sich der heute 85 jährige Herr Fessenko schnell und erkannte neben dem heutigen Stellwerk den Ort, an dem das Sägewerk Niemann stand. In unmittelbarer Nähe waren die Unterkunftsbaracken, in denen er mit einem weiteren Ukrainer und zwei Polen schlief. Auf die Frage, wie er zum Sägewerk Niemann gelangte, erklärte Herr Fessenko, dass er 1942 aus seinem Heimathaus in der Ukraine nach Köln-Mühlheim deportiert wurde, wo man ihn in der Fabrik Felten & Gilleaume zur Arbeit zwang. Die Arbeit war schwer, der Hunger war groß, und er magerte völlig ab. Während eines Bombenangriffs gelang ihm die Flucht, zuerst nach Siegburg, von dort wurde er vom Meister Phillip nach Eitorf geholt.
Auf dem weiteren Rundgang erkannte er das heutige Theater am Park als Heim der Adolf Hitlerjugend wieder. Dort in der Nähe sei ein Kino gewesen. Wie sich im Laufe des Gesprächs ergab, handelte es sich um die nicht mehr existierende Schützenburg am Sportplatz, dort habe er seine spätere Frau das erste Mal gesehen.
Am Marktplatz zeigte er seiner Enkelin die ehemalige Arbeitsstätte seiner Frau, die als Zwangsarbeiterin im Hotel Prinz Karl beschäftigt war.
Seiner Enkelin zeigte er auch den Ort, wo ihre Oma ihnen das Leben gerettet hat. Beim Bombenangriff am 17.03.1945 habe er mit seiner späteren Frau im alten Kirchturm Schutz suchen wollen, aber seine Frau hat ihn zu einem Bunker am Leienberg „gezogen“. Dort hat er während des Angriffs seine Frau „geheiratet“, wie er sich ausdrückt, also die Ehe versprochen.
Nach einem kurzen Gedenken auf dem alten Friedhof am Grab zweier Zwangsarbeiterinnen aus der Ukraine ging es ins Siegtalhaus des Heimatvereins.
Dort übergab der Erste Vorsitzende Herr Krips bei einer kleinen Stärkung den Besuchern aus der Ukraine noch das Eitorfer Heimatblatt „Vor 50 Jahren“ - Kriegsende in Eitorf.
Bei einem gemütlichen Zusammensein konnten noch viele Begebenheiten, Fragen und Erinnerungen ausgetauscht, geklärt und diskutiert werden.
So auch, dass seine zukünftige Frau bereits im Mai des Jahres 1945 wieder in der Ukraine war und er selber erst im Herbst dort eintraf, wo sie dann geheiratet haben.
Herr Fessenko hat aus Spendengeldern vom NS-Dokumentationszentrum eine neue Brille bekommen und kann sich jetzt die vom Gemeindearchiv zusammengestellte Bildmappe, die gemachten Fotos und das Eitorfer Heimatblatt richtig anschauen und Erinnerungen auffrischen.
Mit der Rückkehr nach Eitorf ist für den 85jährigen Herrn Fessenko ein nicht mehr vorstellbarer Wunsch in Erfüllung gegangen. Nun werden Enkelin Gontschar und Großvater Fessenko den Kindern, den Enkeln, Freunden und Schulkindern in der Ukraine erzählen können von damals und von heute.
Bedanken möchte ich mich auf diesem Wege besonders bei den Mitgliedern des Heimatvereines und Herrn Franz-Josef Schmitz für die tatkräftige Unterstützung, bei den Zeitzeugen für ihre Bereitschaft und ihr Interesse an der Gestaltung eines ergreifenden, emotionalen und vergangenheitsbewältigenden Besuches.
Für das Archiv der Gemeinde Eitorf
Patricia Fleischhauer

Ahnen- und Familienforschung (Genealogie) leicht gemacht
Neue Öffnungszeiten im Gemeindearchiv

Durch eine Änderung des Personenstandsreformgesetzes sind die ursprünglich beim Standesamt der Gemeinde Eitorf angesiedelten Personenstandsregister seit dem 01.01.2009 beim Gemeindearchiv der Gemeinde Eitorf zu finden
Wer also auf der Suche nach seinen Wurzeln ist und nach seinen Ahnen forschen will, findet jetzt die Geburtsverzeichnisse für die Jahre 1811 bis 1898, die Heiratsregister von 1810 bis 1928 und die Sterberegister von 1811 bis 1978 im Archiv der Gemeinde Eitorf.
Die neuen Öffnungszeiten des Gemeindearchivs sind montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14.00 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung (02243/89213; E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de).

Patricia Fleischhauer
Gemeindearchivarin

Alte Schätzchen fürs Gemeindearchiv gesucht!
Aufgaben eines Kommunalarchivs

Eine Aufgabe des Gemeindearchivs Eitorf ist es sich ständig um die Erweiterung des historischen Bestandes zu bemühen.
Deshalb hier die Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, die über alte Dokumente, Postkarten, Fotos, Festschriften, usw. verfügen, sich mit dem Gemeindearchiv in Verbindung zu setzen.

Es wäre schade, wenn für die lokale Geschichte interessante Bestände zerrissen oder sogar auf dem Trödelmarkt landen würden.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit dem Gemeindearchiv. Dieses befindet sich im Dienstgebäude "Auf dem Erlenberg". Die Öffnungszeiten des Gemeindearchivs sind montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Die Telefon-Nr. lautet 02243/89-213 oder per
E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de

Patricia Fleischhauer
Gemeindearchivarin

Eitorf vor 150 Jahren

-Geschichte erleben-

Rundgang mit Herrn Bernd Winkels durch das Eitorf von früher und heute.
Termine auf Anfrage 02243/89-213 (Archiv der Gemeinde Eitorf), 02243/6109 (Herr Winkels) oder per E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de

Teilnahme auf eigene Gefahr.

Die Dauer und die Thematik der Zeitreise kann abgesprochen werden.

Der alte Friedhof in Eitorf

-Ein Denkmal-

Der Alte Friedhof repräsentiert ca. 150 Jahre Eitorfer Geschichte.
1983 wurde der Friedhof an der Kirchstraße unter Denkmalschutz gestellt und 1988 zusätzlich in die Liste erhaltenswürdiger historischer Parks aufgenommen.
Seit 1983 bemüht sich der Heimatverein, um die Erhaltung und Pflege des Friedhofes.

Termine auf Anfrage 02243/89-213 (Archiv der Gemeinde Eitorf), 02243/6109 (Herr Winkels) oder per E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de

Teilnahme auf eigene Gefahr.

Abbildung: Der alte Friedhof in Eitorf -

Der jüdische Friedhof in Eitorf

Führung mit Frau Judith Neulen

Termine auf Anfrage 02243/89-213 (Archiv der Gemeinde Eitorf) oder per E-Mail: Patricia.Fleischhauer@eitorf.de

Teilnahme auf eigene Gefahr.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Treffpunkt: Eitorf, Am Ersfeld.

Abbildung: Der jüdische Friedhof in Eitorf -

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