Aktuelles • 23. Januar

Behinderung des Winterdienstes durch auf der Straße parkende Fahrzeuge

Neben den Fahrzeugen des gemeindlichen Bauhof, die für den Winterdienst auf den Gemeindestraßen zuständig sind, werden die Landes- und Kreisstraßen im Gemeindegebiet vom Landesbetrieb Straßen NRW im Winter geräumt und gestreut.


Zu Beginn diesen Jahres meldet der Bauhof erhebliche Probleme bei der Ausführung des Winterdienstes, weil die erforderliche Durchfahrbreite teilweise durch auf der Straße parkende Fahrzeuge nicht gegeben ist. Insbesondere die Straßen Zum Höhbergblick, Unterer Gartenweg und „Bungert“ in Mühleip waren betroffen und konnten nicht planmäßig geräumt werden.

Hauptursache hierfür sind geparkte Fahrzeuge, die die Straßen und die -bankette einengen. Soweit nicht nur der Streudienst, sondern auch der Räumdienst mit den entsprechend breiten Schneepflügen, ansteht, ist ein Durchkommen an diesen Stellen unmöglich, es muss unter schwierigen Bedingungen zurückgesetzt und ggf. gewendet werden (um Sachschäden an den parkenden Fahrzeugen zu vermeiden). Folglich kann in diesen Bereichen weder geräumt noch gestreut werden. Dies führt wiederum zu Beschwerden, warum denn kein (planmäßiger) Winterdienst geleistet wird.

Aus diesem Grunde werden alle Anlieger erneut gebeten, Ihre Fahrzeuge nur in Straßenbereichen zu parken, wo die gesetzliche Durchfahrbreite von mindestens 3,05 Meter eingehalten wird; noch besser auf ihren privaten Grundstücken. Zudem wird gebeten keine Gegenstände und Materialien im unmittelbar angrenzenden Straßenbereich abzulagern, was ohne besondere Genehmigung ohnehin unzulässig ist. Hilfreich ist auch, wenn nur in eine Fahrtrichtung geparkt wird. Wenn trotzdem in beide Fahrtrichtungen geparkt wird, ist ein ausreichend großer Abstand zwischen den nächstgelegenen geparkten Fahrzeugen einzuhalten, damit die Räumfahrzeuge problemlos passieren können. Im Zweifel sollten Sie sich nicht scheuen auch Ihre Mieter oder Nachbarn auf die vorgenannte Problematik anzusprechen, da oft schon nur eine Engstelle den Winterdienst in einer Straße unmöglich macht. Kreuzungs- und Einmündungsbereiche sowie Kurven sind grundsätzlich freizuhalten.

Allen Anliegern, die bisher bereits in ihren Straßen durch umsichtiges Parken für eine problemlose Durchfahrt des Winterdienstes sorgen, danken der gemeindliche Bauhof und der Landesbetrieb auf diesem Wege für ihr vorbildliches Verhalten.