4. Dezember • 17:00 Uhr

Sonntagskonzert: Michiaki Ueno, Cello / Ani Ter-Martirosyan, Piano

Leidenschaft und Emotionalität - grandios und lebendig!


Michiaki Ueno, Violoncello

Seine Genialität und Ausstrahlung verzaubern. Im Wechselspiel zwischen seiner ureigenen Zurückhaltung und der Fähigkeit mit voller Energie zu musizieren verschiebt Michiaki Ueno die Grenzen des Fassbaren. Ungläubig bleibt der Zuhörer zurück ob des Gehörten, grandios und lebendig die künstlerische Aussage, die allem standhält und neue Welten schafft.

1995 in Paraguay geboren, begann er seine Studien an der Toho Gakuen School of Music in Japan bei Hakuro Mori. Seit 2015 führt er diese an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Pieter Wispelwey fort.

Michiaki Ueno gewann 2009 den 1. Preis beim International Tchaikovsky Competition for Young Musicians in Südkorea sowie beim Romanian Music Competition (2010) und Johannes-Brahms-Wettbewerb (2014). Im Jahr 2018 erhielt er den 2. Preis beim Witold Lutosławski Cello Competition.

Mit Klangkörpern wie den Warschauer Philharmonikern, dem New Japan Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Symphonieorchester Lahti und dem Russischen Nationalorchester konzertierte Michiaki Ueno als Solist. Er spielt ein Cello von Paolo Antonio Testore aus dem Jahre 1758.

Ani Ter-Martirosyan

Wenn Ani Ter-Martirosyan die Bühne betritt, ist dem Zuhörer ein Recital voll Leidenschaft und Emotionalität gewiss. Gleichzeitig wird sie von Kritikern für ihre federleichte Virtuosität (Neue Zürcher Zeitung) und ihren poetischen, feinfühligen Klang hochgeschätzt. Als gefragte Konzertpianistin ist Ani Ter-Martirosyan in Konzertsälen wie Kölner Philharmonie, Essener Philharmonie, Robert Schumann Saal Düsseldorf, Theater Aachen, Historische Stadthalle Wuppertal, Teatro Quirino di Roma, Villa Borghese Roma, Villa Medici Giulini Milano u. v. m. zu hören.
Bereits während des Studiums wurde die junge Pianistin bei namhaften nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals, wie Osimo Internationaler Wettbewerb (Italien), Ile de France Internationaler Wettbewerb (Frankreich), Bachelor Awards (Deutschland), Sieghard-Rometsch-Wettbewerb (Deutschland), BIS Festival Engadin (Schweiz), Allegro Vivo Festival (Österreich), Klavier-Festival Ruhr (Deutschland) ausgezeichnet. Ani Ter-Martirosyan ist Stipendiatin diverser renommierter Stiftungen, darunter der Wagner Stiftung, des Deutschland Stipendiums, der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der Gulbenkian Stiftung und vieler anderen.

Von besonderer Bedeutung auf ihrem künstlerischen Weg ist auch die einjährige Kollaboration mit dem Conservatorio di Musica Santa Cecilia di Roma gewesen, wo sie die einzigartige Gelegenheit erhielt, an historischen Instrumenten wie dem Cembalo und Hammerklavier zu spielen. Bei der ansässigen Professorin Barbara Vignanelli sammelt sie bis heute Erfahrung in der historischen Aufführungspraxis, Neben dem klassisch-romantischen Repertoire, welches zu den herausragenden Stärken der Pianistin gehört, engagiert sich Ani Ter-Martirosyan auch für die Aufführung der Werke von zeitgenössischen Komponisten, nicht zuletzt dank Ihrer Mitgliedschaft im Verein junger armenischer Komponisten und Interpreten.

Die gebürtige Armenierin erhielt bereits mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. Später fand sie noch zur Orgel. Am staatlichen Konservatorium in Eriwan studierte sie bei den Professoren Anna und Sergej Saradjan.

Im Anschluss studierte sie Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Pavel Gililov und Prof. Jacob Leuschner. Zuletzt studierte Ani Ter-Martirosyan an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. Barbara Szczepanska und schloss dort ihre Prüfung mit Auszeichnung ab.

Im Rahmen zahlreicher Meisterklassen kam sie in Berührung mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten wie Ferenc Rados, Dmitry Baschkirov, Jacques Rouvier, Claudio Martinez Mehner sowie Hisako Kawamura, die einen immensen Einfluss auf ihre künstlerische Entfaltung ausgeübt haben.

Bei den Klassik-Konzerten der beliebten Sonntagskonzertreihe konzertieren besonders begabte Künstler, die ein Förderstipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung erhalten haben.

Tickets gibt es an der Abendkasse. Zutritt nach den am Veranstaltungstag geltenden rechtlichen Vorgaben und der dann geltenden Corona-Schutzverordnung. Es besteht das Risiko einer auch kurzfristigen Absage aufgrund der Corona-Pandemie und eines damit verbundenen, veränderten Infektionsgeschehens.

Foyer, Theater am Park in Eitorf

Veranstalter: Gemeinde Eitorf, Kulturbüro

Preis: 12,- EUR, Schüler haben freien Eintritt