Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind nach wie vor eine große Gefahr. Viele liegen noch unentdeckt im Boden und werden z. B. bei Sondierungen für Baustellen oder bei Bauarbeiten gefunden. Die Sprengkörper von Bombenblindgängern sind immer noch intakt und werden zum Teil durch die Alterung empfindlicher. Äußere Einflüsse wie Erschütterungen, Lageänderungen oder Temperaturschwankungen können dazu führen, dass sie explodieren. Dies ist ein lebensgefährliches Risiko. Bei einem konkreten Bombenfund müssen unverzüglich Maßnahmen eingeleitet werden, um dieses Risiko schnellstmöglich zu beseitigen.
Werden aufgrund von Luftbildauswertungen Bombenblindgänger im Untergrund vermutet, wird zunächst durch geplante Bohrsondierungen vor Ort überprüft, ob tatsächlich eine Bombe vorhanden ist. Ist dies der Fall entscheidet der Kampfmittelbeseitigungsdienst, ob die Bombe entschärft oder gesprengt wird und wie groß die Sicherheitszone bzw. der Sicherheitsradius sein muss.
Hier finden Sie Antworten auf wichtige Fragen rund um einen möglichen Bombenfund, die Sicherheitszone und eine eventuell notwendige Evakuierung. For information in English, please see the English version of our FAQs.